Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass ein Verhalten, was erlernt wurde, auch wieder verlernt werden kann.

Dazu ist es notwendig, dass man alternative Erfahrungen macht, damit die vorher abgespeicherten Erfahrungen und die damit angelegten Netzwerke Stück für Stück weniger schnell und weniger oft aktiviert werden.

Neben dem erlernten Verhalten geht man oft von dysfunktionalem Denken aus, welches das Leiden aufrecht erhält.

Sich der eigenen Gedanken und deren Wirkung bewusst zu werden, ist oft ein Schritt in der Therapie. 

Auch die Analyse der Denkweise kann hilfreich sein, sprich sich dem Denken über das Denken bewusst zu werden.

Eine wichtige Methode in der Verhaltenstherapie ist die Konfrontation mit der Problemsituation oder dem problematischen Objekt. Hier geht man davon aus, dass sich der Körper nach einer gewissen Zeit an einen Reiz gewöhnt. Es gibt zusätzlich die Wirkung der reziproken Hemmung, d.h. der Körper entscheidet sich für die Entspannung, wenn Stress und Entspannung gleichzeitig da sind.

Im Bezug auf Änderung von Angewohnheiten kann das operante Verfahren sinnvoll eingesetzt werden. Hier werden Bonuspunkte, Belohnungen gewährt, wenn man beispielsweise die vereinbarte Zeit an einer sportlicher Aktivität erfüllt hat.

Akzeptanz und Commitment Therapie

Diese Therapieform ist im Prinzip eine Verknüpfung der Verhaltenstherapie mit Strategien der Achtsamkeit und Akzeptanz.

Hier gibt es zahlreiche Methoden, die den Fokus haben auf:

  • Erleben der Gegenwärtigkeit
  • Akzeptieren des Ist
  • Achtsamkeit
  • Gewinn von Abstand
  • Commitment, Handeln
  • Selbst-Konzept


 

 

 

 

 

 


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