Ängste und Phobien

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Was ist Angst und welche Ängste gibt es?

Angst zu haben ist etwas ganz Normales. Angst zu haben ist sogar wichtig für das Überleben. Unsere Vorfahren, die Angst hatten und vorsichtig waren, wenn es im Gebüsch geraschelt hat, überlebten den Säbelzahntiger.

Manchmal ist Angst jedoch belastend vor allem dann, wenn sie sich zu verselbstständigen scheint. 

Verschiedenste Techniken können dabei helfen, wieder Herr im eigenen Haus zu werden. Dadurch kann es möglich werden, die Angst als das anzunehmen, was sie ist, das hilfreiche Warnsystem und nicht das alles überwältigende Gefühl, der alles überlagernde Gedanke.

Es gibt verschiedene Ängste und Phobien. Prinzipiell lassen sie sich dadurch abgrenzen, ob sie von einem Objekt oder einer Situation getriggert werden oder ob sie unberechenbar plötzlich über einen hereinbrechen.

Spezifische Ängste und Phobien können sein:

  • Ängste vor Situationen

Beispiele:

    • sich zu blamieren

    • im Mittelpunkt zu stehen

    • allein zu sein

    • sich nicht in Sicherheit bringen zu können

    • beim Zahnarzt oder medizinischen Eingriffen

    • vor Höhe

    • beim Fliegen

    • bei Enge

    • etc.

  • Angst vor Wesen/ Objekten

Beispiele:

    • vor Spinnen, Schlangen, Hunden, etc.

    • vor Spritzen, spitzen Gegenständen, Blut

    • etc.

Unvorhersehbare Ängste und Panik (sogenannte frei flotierende Ängste)

  • Panikstörung ist vor allem gekennzeichnet durch

    • plötzlich auftretende, anfallsartige Angst

    • stark anschwellende Körpersensationen wie Zittern, Schwindel, Schweißausbruch, Übelkeit, Herzrasen etc.

    • nach ca. 1/2 h wieder abflauende Symptome

  • Generalisierte Angst steht oft in Verbindung mit

    • ständiger Grübelei und Sorgen

    • Angst, dass einem selbst oder den Angehörigen etwas zustößt