Ängste und Phobien

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Angst kann uns sehr belasten, vor allem dann, wenn sie sich zu verselbstständigen scheint und unser Leben einschränkt. Die erwartete Bedrohung kann uns so sehr lähmen, dass wir nicht auf unsere Ressourcen zugreifen können.

Dabei würde die erwartete Bedrohung sich oft relativieren, wenn wir an den Moment nach der bedrohlichen Situation denken würden. Wenn wir uns fragen würden, was denn schlimmstenfalls geschehen könnte, und uns dann vorstellen würden, wir hätten das bereits hinter uns gebracht...wie das dann aussehen würde...wie sich das anfühlen würde.

Verschiedenste Techniken können uns helfen, das Steuer wieder in unsere Hand zu nehmen und die Reise zur Entwicklung unserer Persönlichkeit selbst zu gestalten.

 

Es gibt verschiedene Ängste und Phobien. Prinzipiell lassen sie sich dadurch abgrenzen, ob sie von einem Objekt oder einer Situation getriggert werden oder ob sie unberechenbar plötzlich über einen hereinbrechen.

Spezifische Ängste und Phobien können sein:

  • Ängste vor Situationen

Beispiele:

    • sich zu blamieren

    • im Mittelpunkt zu stehen

    • allein zu sein

    • sich nicht in Sicherheit bringen zu können

    • beim Zahnarzt oder medizinischen Eingriffen

    • vor Höhe

    • beim Fliegen

    • bei Enge

    • etc.

  • Angst vor Wesen/ Objekten

Beispiele:

    • vor Spinnen, Schlangen, Hunden, etc.

    • vor Spritzen, spitzen Gegenständen, Blut

    • etc.

Unvorhersehbare Ängste und Panik (sogenannte frei flotierende Ängste)

  • Panikstörung ist vor allem gekennzeichnet durch

    • plötzlich auftretende, anfallsartige Angst

    • stark anschwellende Körpersensationen wie Zittern, Schwindel, Schweißausbruch, Übelkeit, Herzrasen etc.

    • nach ca. 1/2 h wieder abflauende Symptome

  • Generalisierte Angst steht oft in Verbindung mit

    • ständiger Grübelei und Sorgen

    • Angst, dass einem selbst oder den Angehörigen etwas zustößt